Geht Bildung aufs Kreuz?
Prävention für den jungen Rücken

Hannover, November 2007.

Zu schwere Ranzen können bei Kindern zu erheblichen Rückenbeschwerden führen. Viele Eltern stehen daher vor dem Problem, einerseits auf die Gesundheit ihres Kindes zu achten und andererseits den Anforderungen der Schule an Unterrichtsmaterial gerecht zu werden. Eine Kombination aus klassischem Schulranzen und Trolley bietet dafür eine Alternative.

Viele Erstklässler fiebern den neuen Themen des Unterrichts meist freudig und aufgeregt entgegen. Doch gerade sie sind es, die oft ihrem Rücken zu viel zumuten müssen. Wie Studien immer wieder belegen, sind die Schulranzen der meisten Grundschulkinder zu schwer. Dies kann zu erheblichen Gesundheitsproblemen führen. Schmerzliche und vor allem langwierige Schädigungen des Rückens und der Wirbelsäule sind oft die Folge. Doch wo sollen Bücher, Hefte und Co. hin? „Die Faustregel, dass ein gepackter Schulranzen nicht mehr als zehn bis maximal 15 % des Körpergewichts seines Trägers wiegen sollte, lässt sich im Schulalltag nur schwer realisieren. In den ersten Schuljahren dürften dann häufig drei Kilogramm nicht überschritten werden“, warnt der Kölner Orthopäde Dr. med. Nils-C. Schmidt.

Dennoch sollten Eltern versuchen, das Problem „schwerer Ranzen“ in den Griff zu bekommen: Zwar sind Farbe und Muster für das Schulkind die wichtigsten Kriterien zur Auswahl, doch gilt es bereits während der Anschaffung auf Qualitätsmerkmale wie Stabilität, körpergerechte Form und Verkehrssicherheit zu achten. Wenn der Ranzen schon getragen werden muss, sollte neben der Last auch auf den richtigen Sitz geachtet werden. Die goldene Regel hierfür lautet: Je näher und stabiler der Ranzen auf der Höhe der Schultern, umso schonender!

Natürlich ist die gesündeste Methode, den Ranzen erst gar nicht auf den Rücken zu nehmen. Eine sinnvolle und rückenschonende Alternative ist deshalb jetzt der Rolerpack. Der neue Ranzen für den Schulweg kann sowohl geschultert, als auch praktisch hinterher gezogen werden.

Zusätzlich empfiehlt sich eine regelmäßige Entrümpelung, da viele Kinder ihren Ranzen noch durch kleine „Schätze“ wie Spielsachen und Fundstücke beschweren.

Weitere Informationen gibt es unter www.rolerpack.de.

 

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