PNZ-Produkte GmbH

Produkte für ökologische Pflege und effizienten Schutz von Hölzern im Außen- und Innenbereich - besonders im Garten oder als Bodenbelag.

Unternehmenskontakt:
PNZ-Produkte GmbH
Dr. Marcel Pietsch
Eichstätter Straßüe 2-4a
85110 Kipfenberg
www.pnz.de

Fon: 0049 (0) 084 65 / 17 38-0
info@pnz.de

Pressekontakt:
TextKonzept Köln
Marc Lichtenthäler
Franzstraße 28
50935 Köln


Fon: 0049 (0) 221 / 16 930-436
ml@textkonzept.com

Produkte für ökologische Pflege und effizienten Schutz von Hölzern im Außen- und Innenbereich - besonders im Garten oder als Bodenbelag.

Unternehmenskontakt:
PNZ-Produkte GmbH
Dr. Marcel Pietsch
Eichstätter Straßüe 2-4a
85110 Kipfenberg
www.pnz.de

Fon: 0049 (0) 084 65 / 17 38-0
info@pnz.de

Pressekontakt:
TextKonzept Köln
Marc Lichtenthäler
Franzstraße 28
50935 Köln


Fon: 0049 (0) 221 / 16 930-436
ml@textkonzept.com

Echte Nachhaltigkeitskonzepte oder „Greenwashing“?

Herausforderungen für Industrie, Handel und Endkunde, Entscheidungen zu treffen, die dem eigenen Anspruch gerecht werden.

17.07.2019

PNZ produziert Holzveredelungsprodukte CO2-neutral, mit Rohstoffen aus der Region und einer konsequenten Nachhaltigkeitsphilosophie. Eine derart klare Ausrichtung ist jedoch in Deutschland noch selten. Deshalb gibt die Manufaktur aus dem Altmühltal Produzenten, Händlern und Konsumenten Kriterien zur besseren Unterscheidung von Nachhaltigkeitskonzepten an die Hand.

Die Entwicklung, Herstellung und digital unterstützte Versendung ökologischer Holzveredelungsprodukte sind die Kernkompetenzen von PNZ aus Kipfenberg. Ob als eigene Produktlinie oder exklusiv für externe Auftraggeber – neben dem Anwendungserfolg für Heimwerker oder gewerbliche Nutzer sind Nachhaltigkeitsaspekte stets im Fokus der Oberbayern.

Wie die Bewegung „Fridays for Future“ und die damit verbundene Diskussionsfülle widerspiegeln, ist beim Endverwender das Bewusstsein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit deutlich angestiegen. So hat eine „Sustainability sells“-Mentalität längst die „Geiz ist geil“-Denke abgelöst. Entsprechend werden Kaufentscheidungen nicht nur bei Nahrung, Körperpflege und Bekleidung kritischer getroffen, sondern auch bei den Themen Bauen, Wohnen, Einrichten und Garten.

Nachdem es zum Beispiel Handelsketten wie Home Depot (USA) bereits seit Jahren vorgemacht haben, wie Nachhaltigkeitsziele definiert und deren Erreichungsgrad kommuniziert werden, tut sich auch hierzulande einiges in diesem Sektor. Dabei stehen häufig die Themen Energieeffizienz, Regionalität und Verpackungsrücknahme im Fokus. Deutlich seltener wird hingegen der gesamte Produkt-Lebenszyklus und die damit verbundenen Klimaaspekte von Handelsware betrachtet.

„In China günstig einkaufen und dann mit einer biologisch abbaubaren Folie verpacken ist zwar besser als Nichts, reicht aber bei Weitem nicht aus, um sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen zu schreiben. Bei der Bestimmung des eigenen Footprint kommt es auf eine ehrliche Gesamtbetrachtung und Mut zur Transparenz an. Alles andere ist schlichtweg Augenwischerei“, so Dr. Marcel Pietsch-Khalili, geschäftsführender Gesellschafter der PNZ Produkte GmbH. Um ehrliche Nachhaltigkeitsstrategien von marketingorientiertem „Greenwashing“ zu unterscheiden, hat PNZ folgende sechs Kriterien zusammengestellt:

  • Ist überhaupt ein Nachhaltigkeitsbericht vorhanden und für jedermann frei zugänglich?
  • Deren Absender sollten eher Inhaber, Geschäftsführer oder Mitglieder der Unternehmensleitung sein als Marketingleitung, PR-Abteilung oder gar Unternehmensberater.
  • Der Nachhaltigkeitsbericht sollte realisierbare Ziele darlegen, die eine gewisse Kontinuität widerspiegeln.
  • Der gesamte Produkt-Lebenszyklus sollte berücksichtigt sein – vom Rohstoff, über Produktion, Transport und Lagerung bis hin zur Entsorgung von Fertigprodukt und Verpackung.
  • Neben Erfolgsberichten kann ein wichtiges Indiz für Glaubwürdigkeit die transparente Kommunikation von Misserfolgen sein.
  • Gütesiegel und Zertifikate sind nur so gut wie ihre Aussagekraft. Sie beinhalten oftmals nur Ausschnitte der Gesamtbetrachtung und sind nur wenig transparent. Zertifikate mehrerer Agenturen und Verbände erhöhen die Glaubwürdigkeit.

Aber es gibt auch positive Beispiele: So hat der Naturbaustoffhändler Balzer und Nassauer aus dem Hessischen Herborn zum Beispiel eigens eine Baubiologin eingestellt, um das gesamte Sortiment hinsichtlich Nachhaltigkeit zu prüfen und optimieren. Mit dem Ziel, Materialien für Wohn- und Arbeitsräume anzubieten, die völlig frei sind von belastenden Schadstoffen, will das Familienunternehmen perspektivisch alle Bereiche rund um Bau, Energie, Dach, Innenausbau, Bad und Garten abdecken.

3.597 Zeichen.
Bilder: PNZ
Abdruck honorarfrei

Bilder

prev
next
Impressum | Datenschutz