Knauber Freizeit GmbH & Co. KG

Die sieben Freizeitmärkte der Knauber Gruppe gelten seit ihrer Gründung 1880 als Vorreiter und Aushängeschilder der gesamten DIY-Branche.

Unternehmenskontakt:
Knauber Freizeit GmbH & Co. KG
Philipp Lösche

Carl Knauber Holding GmbH & Co. KG

Stefanie Grewe

Endenicher Straße 120-140
53115 Bonn
www.knauber-freizeit.de

Fon: 0049 (0) 2 28 / 512-0
info@knauber.de

Pressekontakt:
TextKonzept Köln
Marc Lichtenthäler




Franzstraße 28
50935 Köln


Fon: 0049 (0) 221 / 16 930-436
ml@textkonzept.com

 

Die sieben Freizeitmärkte der Knauber Gruppe gelten seit ihrer Gründung 1880 als Vorreiter und Aushängeschilder der gesamten DIY-Branche.

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Philipp Lösche

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Stefanie Grewe

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Marktreif: Knauber führt 3D-Druck im Einzelhandel ein

Bonner Branchen-Pioniere statten bundesweit ersten Testmarkt für zukunftsorientierte Just-in-time-Produktion aus

06.12.2013

Dezember 2013 ist im Stammhaus der Knauber Freizeitmärkte in Bonn der Startschuss zur Einführung einer völlig neuen Einkaufsdimension gefallen: Als bundesweit erstes Einzelhandelsunternehmen bieten die rheinischen DIY-Pioniere ihren Kunden die Möglichkeit, die zukunftsweisende Technik des 3D-Drucks kennenzulernen, auszuprobieren und für den privaten Bedarf zu nutzen. Zu Beginn des Projekts stellt Knauber seinen Kunden eine Auswahl fertiger Druckvorlagen zur Verfügung. Sukzessive sollen jedoch Kreativität und Produktionsgeist der Marktbesucher geweckt werden, so dass vor Ort immer mehr eigene 3D-Ideen und -Pläne realisiert werden. Bei dem ersten Einzelhandels-Printer handelt es sich um ein Makerbot Replicator 2X, der Werkstücke im Schmelzschichtungsverfahren produziert. Die Einführung des 3D-Drucks in seine Freizeitmärkte ist Teil einer umfassenden Vertriebsstrategie, mit der das Familienunternehmen künftig die Vorteile des Filialbesuchs gegenüber dem Online-Einkauf untermauern möchte.

3D-Druck wird gesellschaftsfähig
Während Industrie und Medizin schon seit den 1980er Jahren Prototypen beziehungsweise individuelle Prothesen kostengünstig via 3D-Druck anfertigen, ist die technische Entwicklung der Just-in-time produzierenden Geräte nun auch reif für Endverbrauchermärkte. So deuten der Hype um die Aktienkurse börsennotierter Hersteller sowie die Prognosen von Analysten und Entwicklungsforschern darauf hin, dass damit eine nächste industrielle Revolution eingeläutet ist. Denn es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis Ersatzteile nach Herstellerplänen oder eigene Produktentwürfe selbständig mit 3D-Drucker gefertigt werden können – ökonomisch, zeitsparend und nach individuellen Wünschen. Dabei ist deren Einsatzfeld ebenso vielfältig wie die Lebens- und Arbeitsräume ihrer Nutzer.

Knauber schafft neue Einkaufsdimension
In seiner 133jährigen Geschichte waren die Knauber Freizeitmärkte oftmals Vorreiter, wenn es um neue Konzepte hinsichtlich Sortimentsbreite, Warenpräsentation, Kundenbindung oder die Erschließung neuer Vertriebskanäle ging. Auch kurz vor Ende dieses Jahres betreten die Bonner wieder innovative Pfade, was vermutlich für den deutschen Einzelhandel nachhaltige Auswirkungen haben wird: Der erste 3D-Drucker hält Einzug in einem Heimwerkermarkt! Damit wird der heutige Entwicklungsstand einer ebenso revolutionären wie zukunftsweisenden Produktionstechnik nicht nur DIY- sondern insgesamt gesellschaftsfähig. Was also bislang überwiegend in Industriebereichen oder ambitionierten Kreativschmieden genutzt wurde, ist ab sofort für die Bedürfnisse des normalen Alltags denkbar und zugänglich.

Kunden werden zu Produzenten
„Mit dieser Technik lässt sich ein Trend abzeichnen, der Endverwender zu Produzenten vor allem von Ersatzteilen oder Produktergänzungen macht. Nach dem Motto ‘Reparieren statt wegschmeißen‘ können diese schon bald in unseren Märkten mit Hilfe von Herstellervorlagen im 3D-Druck gefertigt werden“, erklärt Dr. Nektarios Bakakis, Geschäftsführer Knauber Freizeitmärkte. „Dann muss man sich nur noch beim jeweiligen Anbieter die passende Vorlage herunterladen und kann so unter anderem Lieferzeit und -kosten sparen.“ An diesen Entwicklungen möchte Knauber seine Kunden frühzeitig teilhaben lassen und zunächst im Bonner Mutterhaus dazu einladen, selbst auszuprobieren und sich mit der 3D-Drucktechnik vertraut zu machen. Ohne Sägen, Fräsen oder Kleben sind neben Ersatzteilen auch eigene Schmuck-, Deko- und Bastelkreationen realisierbar.

Testobjekt Handyhülle
Zum Projektstart bietet Knauber fertige Druckvorlagen für individualisierbare Produkte an. Hierzu zählen Smartphone-Hüllen, Ummantelungen für Schreibgeräte und Plektren zum Beispiel mit dem Gesicht des Lieblings-Gitarristen. „Unser Angebot steht stellvertretend für die vielfältigen Möglichkeiten dieses Themenfeldes. Es soll unseren Kunden und Mitarbeitern zunächst beispielhaft die brandneue Produktionstechnologie näher bringen“ so Bakakis. „Damit werden wir uns im Rahmen eines gemeinsamen Lernprozesses schrittweise die organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen für ein 3D-Druck-Angebot erarbeiten.“

Die POS-Version des 3D-Druckers „Replicator 2X“ der Marke Makerbot hat ihren Platz bei Knauber auf einer Servicetheke, die neben technischem Equipment zur Dateneingabe auch Informationen und Produktmuster in den wählbaren Motiv-, Farb- und Dessinvarianten fasst. Bei den einzelnen Schritten zum 3D-Druckauftrag hilft speziell geschultes Servicepersonal. Zudem können hauseigene 3D-Profis auch entsprechende Vorlagen von selbst entworfenen Objekten anfertigen, sollten kreative Kunden noch nicht über die Software oder erforderlichen PC-Kenntnisse verfügen.

Strategische Vernetzung
„Nach erfolgreicher Einführung unseres Online-Shops im vergangenen Frühjahr ist das 3D-Druck-Angebot ein weiterer wichtiger Meilenstein einer umfassenden Zukunftsstrategie unserer Häuser. Deren Ziel ist die optimale Verzahnung neuer und bewährter Vertriebs- und Kommunikationskanäle mit einem differenzierten Blick auf die dahinter stehenden Kundenbedürfnisse“, sagt Bakakis. Dazu will Knauber auch die unschlagbaren Vorteile des stationären Einzelhandels in Richtung Endverbraucher transportieren. Für 2014 stehen beispielsweise die Themen Inspiration, Beratungskompetenz oder eben die technische Erfüllung ganz individueller Projektwünsche via 3D-Druck auf der Agenda.


Hintergründe und Funktion

Überwiegend Kunststoffe aber auch Kunstharze, Gips, Maisstärke, Sand, Keramiken und Metalle sind die Materialien, mit denen 3D-Drucker computergesteuert dreidimensionale Werkstücke auf Grundlage von CAD-Plänen aufbauen. Hierbei finden physikalische oder chemische Härtungs- oder Schmelzprozesse statt. Im Gegensatz zu subtraktiven Verfahren wie beispielsweise Fräsen oder Umformungstechniken (zum Beispiel beim Walzen) arbeitet der 3D-Drucker bei Knauber mit einem so genannten additiven Verfahren. Hierbei wird ein drahtförmiger Kunststofffaden von zwei Millimetern Durchmesser geschmolzen und anschließend durch eine Düse Schicht für Schicht á 0,3 mm, 0,2 mm oder 0,1 mm Dicke auf einer Druckplatte aufgetragen. Die Bewegung dieser Düsen erinnert an den Druckkopf eines Tintenstrahldruckers, wobei der Begriff Druck den heutigen Sachverhalt nur unzureichend umschreibt. Die Geschichte des 3D-Drucks begann bereits vor rund drei Jahrzenten mit einer Vision und nahm ihren Weg über teure Prototypen, Spezialgeräte bis zu den heute schon fast haushalttauglichen Serienmodellen. Das in der Knauber-Eisenwarenabteilung angesiedelte Modell „Replicator 2X“ der Marke Makerbot verarbeitet als Material Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) und kann zweifarbig drucken.

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Bilder: Knauber
Abdruck honorarfrei

 

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