GEV GmbH

Produkte für Sicherheit und Komfort rund ums Haus in den Bereichen Leucht-Systeme, Brandschutz/Brandbekämpfung und Hauskommunikation

Unternehmenskontakt:
GEV GmbH
Gregor Schiffer
Heidehofweg 16
25499 Tangstedt
www.gev.de

Fon: 0049 (0) 4102 / 67 861-0
info@gev.de

Pressekontakt:
TextKonzept Köln
Marc Lichtenthäler
Franzstraße 28
50935 Köln


Fon: 0049 (0) 221 / 16 930-436
ml@textkonzept.com

 

Produkte für Sicherheit und Komfort rund ums Haus in den Bereichen Leucht-Systeme, Brandschutz/Brandbekämpfung und Hauskommunikation

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Warenkunde Bewegungsmelder

Techniken, Montage, Einstellungs-Optionen, ...

01.10.2014

Als elektronische Sensoren erkennen sie Bewegungen innerhalb ihres Erfassungsbereichs und wandeln diese in elektrische Schalterfunktionen um. Bewegungsmelder können somit verschiedene Aufgaben übernehmen:

  • Lichtschalter ( Sicherheit/ Komfort (meist außen)
  • Alarmauslöser ( Sicherheit (meist außen)
  • Präsenzmelder ( Energieeinsparung/ Sicherheit/ Komfort (meist innen)
  • Einbruchmelder ( Sicherheit (meist außen)

Die Bewegungsmeldertechnik funktioniert auf Basis von

  • Ultraschall
  • elektromagnetischer Wellen (Radar)
  • der Infrarotstrahlung seiner Umgebung (am meisten verbreitet!)

Ultraschall-Technik
Hierbei werden vom Bewegungsmelder Frequenzen zwischen 10.000 und 20.000 Hz ausgesendet, die vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden können, sehr wohl aber beispielsweise von Hunden oder Katzen. Diese Ultraschall-Wellen werden von Gegenständen oder Hindernissen im Erfassungsbereich reflektiert, so dass ein Empfänger im Gerät diese auf Frequenzverschiebungen hin auswerten kann. Liegt eine solche Differenz vor, so werden entsprechende Schaltvorgänge wie Licht oder Alarm ausgelöst.

Radar-Technik
Dieses Prinzip ist der Ultraschall-Technik sehr ähnlich, basiert jedoch auf elektromagnetischen Wellen. Geräusche, Temperaturschwankungen oder Luftbewegungen haben keinen Einfluss auf die Erfassung.

PIR-Technik
Am häufigsten wird die so genannte Passiv-Infrarot-Technologie (PIR) verwendet, bei der eingebaute Sensoren Wärmestrahlungen im Infrarotbereich – also für das menschliche Auge nicht sichtbar – mit Hilfe von Multisegmentlinsen registrieren und in elektrische Signale umwandeln. Bis zu 16 Meter weit können Melder heute bewegte Wärmequellen erfassen – mit geschickt angebrachten Erfassungswinkeln bis zu 280 Grad ist dies sogar um die Ecke möglich. Da der Sensor jedoch selbst keine Strahlung aussendet, ist die Bezeichnung Passiv-Infrarot-Sensor zustande gekommen. Wenn nun durch Bewegung Temperaturunterschiede entstehen, werden diese von einem Sensor erkannt und in Form eines elektrischen Signals an den Prozessor weitergeleitet, der dann entsprechend gewünschte Schaltvorgänge auslöst. Die PIR-Technik reagiert nicht auf statische Wärmeunterschiede wie beispielsweise Sonneneinstrahlung, sondern ausschließlich auf Temperaturveränderungen.

Linsensystem
Eine Multisegmentlinse bündelt die Wärmestrahlung und bildet diese auf dem Infrarotsensor ab. Der Bewegungsmelder misst also mit Hilfe von aktiven Zellen den Wärmeunterschied zwischen Wärmequelle und seiner Umgebung. Er reagiert darauf mit einem Signal, das ein Relais betätigt. Im Optimalfall bewegt sich das zu bemerkende Objekt quer zu den Strahlungssegmenten. Dadurch kann die Veränderung der Wärmestrahlung von einer aktiven zu einer anderen aktiven Zone schneller erreicht und ein Signal früher erzeugt werden. Es ist von Vorteil, diesen Aspekt bei der An-
bringung von Bewegungsmeldern zu berücksichtigen.

Vernetzung
Bewegungsmelder können über Funkmodule oder auch über Leitungen oder Bussysteme miteinander vernetzt werden. Reagiert einer der vernetzten Geräte, schalten alle angeschlossenen Melder ihre Verbraucher ein.

Bewegungsmelder-Arten
Im Rahmen der jeweiligen Erfassungsbereiche entgeht Bewegungsmeldern so gut wie nichts. In den meisten Fällen funktionieren sie – wie oben beschrieben – nach dem Prinzip der so genannten Passiv-Infrarot-Technik und reagieren so auf alle sich nähernden Wärmequellen. Das zu überwachende Terrain sowie die auszulösenden EIN-Schaltzeiten lassen sich bei den meisten Geräten individuell einstellen. Das erhöht die Sicherheit und hilft gleichzeitig, Energiekosten zu sparen.

Die Zahl der verschiedenen Produkteigenschaften und -vorteile ist sehr groß.
Deshalb sind im Folgenden nur die generellen Unterschiede beschrieben:

Montage
Ein grundlegender Unterschied ergibt sich aus den Platzierungsmöglichkeiten des Melders. Den größtmöglichen Erfassungsbereich bieten Deckengeräte mit einer 360°-Rundum-Erfassung.

-> Vordächer
-> Carports, Garagen
-> Durchgänge
-> Unterführungen

-> Eingangsbereiche
-> Flure, Treppen
-> Wohnräume, Bäder, Toiletten

Aber auch bei den Geräten zur Wandmontage sind bereits beachtliche Erfassungsradien von bis zu 280° je nach Anbringung auch um die Ecke möglich:

-> Hauszugänge, Haustür- und Hintertürbereiche
-> Höfe, Terrassen, Wege, Treppen
-> Carports, Garagen

-> Flure, Treppen
-> Bäder, Toiletten

Besonders flexibel und unauffällig sind Bewegungsmelder zur Einbaumontage, vorzugsweise im Miniformat. Auch hiermit lassen sich in Innen- und Außenbereichen meist 360°-Rundumerfassungen realisieren.

-> Vordächer
-> Wohnräume

Bewegungsmelder zur Unterputzmontage sind bequeme und energiesparende Alternativen zu herkömmlichen Lichtschaltern. Meist sind auch Dauerlicht- und DauerAUS-Einstellungen möglich.

-> Eingangsbereiche
-> Flure, Treppen
-> Wohnräume, Bäder, Toiletten

Spannungs-Spezialisten
Für den mobilen Einsatz bei Camping oder Boots-Tour sind 12-Volt-Melder ideal. Hiermit wird die Batterie geschont und trotz Dämmerung ein sicherer Zugang an Deck gewährleistet.

-> Boote
-> Wohnwagen, Wohnmobile
-> Solaranlagen

Integrierte Bewegungsmelder in Sensor-Leuchten
Direkt in Leuchten integrierte Bewegungsmelder reduzieren den Montageaufwand von ansonsten separat zu installierenden Geräten und machen darüber hinaus Sinn, wenn die Themen Sicherheit und Beleuchtungskomfort im Vordergrund stehen. Für diesen Fall bietet der Markt clevere Produkte, die gleich mit mehreren Funktionen aufwarten können. So gibt es neben dem eigentlichen Leuchtkörper und dem integrierten Bewegungsmelder zum Beispiel zusätzliche Akzentlichter, einstellbare Dauerlicht- oder Urlaubsmodi. Auch Hausnummern können gleich praktisch integriert sein.

-> Haus- und Hintertüren
-> Hauswände, Wege, Treppen

Mögliche Einstellungsoptionen
siehe PDF unten


Bilder: www.gev.de
Abdruck honorarfrei

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